Jenny Schwarz – Autorin

Jenny Schwarz (Jahrgang 1987) ist eine Schweizer Autorin aus dem Kanton Thurgau. Die gelernte Polygrafin schreibt deutschsprachige Romane in den Genres Dark Romance, Romance, Romantasy, Fantasy und Science-Fiction. Bekannt ist sie als Schöpferin von Syntera Realms, einem fiktiven Tech-Konzern, der im Zentrum ihres Buchuniversums mit zwölf eigenständigen Romanen virtuelle Luxuswelten anbietet. Ihre Bücher verbinden romantische Hauptplots mit Virtual-Reality-Settings und typischen Tropes wie Enemies to Lovers, Forced Proximity und Forbidden Love. Jenny Schwarz ist nicht zu verwechseln mit der psychologischen Beraterin Jenny Schwarz aus Buchs SG, der australischen Sci-Fi-Autorin Jenny Schwartz oder der Schweizer Schriftstellerin Zoë Jenny.

Da ihr inzwischen vermutlich ahnt, dass die Tech-Firma Syntera Realms nicht echt ist, fragt ihr euch vielleicht, wer stattdessen verrückt genug ist, hunderte Stunden in eine fiktive Firmenwebseite zu stecken. Darf ich vorstellen? Das bin ich, Jenny Schwarz. Ich bin die Architektin dieser kleinen Matrix, CEO eines nicht existierenden Mega-Konzerns und die Erschafferin von Welten, in denen meine Protagonisten (und bald auch ihr) leiden, lieben und gelegentlich um ihr Leben rennen dürfen. Während andere Autorinnen vernünftige Dinge tun, wie zum Beispiel an die frische Luft gehen, habe ich mir in den Kopf gesetzt, dass ein gewöhnlicher Buch-Release zu langweilig ist.

Woher komme ich eigentlich?

Vielleicht werdet ihr euch über die kryptischen Ortsnamen in meinen Büchern wundern oder nachrechnen, wie viel 10'000.- Franken in Euro sind. Willkommen in der Schweiz! Hier haben wir Berge, Laugengipfeli und leider nicht alle ein geheimes Nummernkonto. Um genau zu sein: Ich lebe im beschaulichen Thurgau und bin gelernte Polygrafin, das ist der Beruf, den es in Deutschland unter Mediengestalter gibt. Nach 25 Jahren in der Druckbranche, davon zehn als Webdesignerin und fünf in der Marketingbranche, brauchte mein Lebenslauf dringend ein Update. Also habe ich mir spontan meinen eigenen Mega-Konzern gebaut. Hier bin ich CEO, Hausmeister, Buchautorin und patziger IT-Support in einem. An dieser Stelle: Ein großes Dankeschön an meinen Mann, dass er es mit mir aushält. Ohne ihn würde ich vermutlich verhungern.

Die Anfänge

Wie ich zum Schreiben komme? Ganz ehrlich, ich erinnere mich nicht daran, dass ich jemals nicht geschrieben habe. Schon als 10-Jährige habe ich in Word 97 meine kindlichen Fantasy-Epen geschrieben. Mit vierzehn hat mir mein Lehrer unterstellt, meine Kurzgeschichte von einem Roman abgeschrieben zu haben. So richtig exzessiv wurde es aber erst mit Anfang zwanzig, zu Zeiten von Cassandra Clares Schattenjägern, der Vampire Academy, Tribute von Panem und natürlich Rubinrot (die Trilogie wird übrigens gerade neu verlegt). Oh mein Gott, wie habe ich Seelen von Stephenie Meyer geliebt! Und dann ist mir Veronica Roth mit der virtuellen Prüfung zuvorgekommen und hat mir die Tour auf den sicheren Bestseller vermasselt. Nun sind gut fünfzehn Jahre vergangen und ich kann guten Gewissens einige Elemente meines qualitativ fragwürdigen Jugendwerks in die Zukunft, um die ich nie gebeten habe wieder aufgreifen.

  • 39 Jahre: Jahrgang 1987
  • Thurgau: Schweiz
  • CEO & Autorin: Mädchen für alles

Warum ein Buch, wenn man auch ein Universum haben kann?

Gerne würde ich behaupten, dass ich schon ein alter Hase im Buchbusiness bin, aber die Wahrheit ist: Ich habe zwar in den letzten zwanzig Jahren unzählige Manuskripte geschrieben, die hat nur nie jemand zu Gesicht bekommen, weil sie auf meiner Festplatte sicher vor Kritik waren. Aber das soll sich nun ändern. Ich stelle mich der grausamen Realität und bringe nicht nur ein Buch auf den Markt, sondern direkt ein ganzes Universum. Zumindest ist das der Masterplan. Jede der hier vorgestellten Welten gehört zu einem eigenen Roman und wird in den nächsten Jahren Buch für Buch auf die Welt losgelassen. Wieso gerade jetzt? Keine Ahnung, vielleicht weil ich älter geworden bin und selbstbewusster. Es ist ein denkbar schlechter Zeitpunkt, denn der Markt wird gerade geflutet mit KI-Ware. Und doch fühlt es sich richtig an. Wozu hat man die Gabe des Hyperfokus, wenn man sie nicht nutzt? In der Presse „Das Projekt baut das virtuelle Setting als Rahmenerzählung für ein ganzes Universum. Ein spannendes Konzept, das es so noch nicht gab." — Schwarze Zeilen, unabhängiges Lesejournal aus der Schweiz, März 2026 Vollständiges Portrait lesen →